Stärke zieht an
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Industrie 4.0 und Smart Data

Industrie 4.0 und Smart Data: Herausforderungen für die IT-Infrastruktur bei der Auswertung großer heterogener Datenmengen für Unternehmen Donnerstag, 5. Februar 2015, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Auf dem Gelände der Loewe Technologies GmbH Raum ProCollege Industriestraße 11 96317 Kronach Die mit Industrie 4.0 verbundenen Ziele für weitgehend autonome Fertigungsprozesse, die trotzdem einen hohen Grad an Individualisierung ermöglichen, haben unmittelbare Auswirkungen auf die informationstechnische Infrastruktur der Unternehmen. Eine zentrale Herausforderung ist die automatisierte Erfassung von Daten über eine Vielzahl von Sensoren sowie die Verwaltung der daraus entstehenden sehr großen Datenmengen, die gerade auch unter engen zeitlichen Rahmenbedingungen ausgewertet werden müssen. Neben klassischen strukturierten Daten spielen dabei auch zunehmend unstrukturierte Daten (z.B. Texte) eine wichtige Rolle. Die Nutzung dieser großen Datenmengen liefert ein genaueres Bild der komplexen Situation in einem Unternehmen, als dies mit konventionellen Mitteln möglich wäre. Dieses „genaue Hinsehen“ in Echtzeit ermöglicht zum Beispiel die frühzeitige Erkennung von Problemen in Produktionsprozessen, genauere Prognosen für die Entwicklung von Märkten als auch die Einschätzung von Meinungen einer großen Anzahl von Kunden zu eigenen und fremden Produkten. Prof. Richard Göbel, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof, wird an diesem Abend neue Technologien vorstellen, die erst die Verwaltung und Analyse dieser großen Datenmengen in einem akzeptablen Zeitrahmen ermöglichen. Der Vortrag fokussiert dazu auf NoSQL und NewSQL-Datenbanken als Kernkomponente zukünftiger IT-Infrastrukturen.